Tätigkeiten 2009

Berichte und Bilder von Betriebsleiter Michael Vonbank

Sanierung der Schaß

Am Projekt „Sanierung der Schaß“ wurde fleißig weiter gearbeitet. Es wurden etliche Bäume gerodet und mittels „Forwarder“ wurden die Bäume im Ganzbaumverfahren an die Forststraße gerückt, wo sie mittels eines mobilen Hackers zu Hackschnitzel verarbeitet werden.

Leider fielen auch einige „Giganten“ der Rodung zum Opfer. Dieser Baum hätte (wenn er sprechen könnte) uns einiges von seinem Leben erzählen können.

Leider wurde das Projekt durch einen nicht geplanten Baggerunfall unterbrochen. Gott sei Dank wurde niemand dabei verletzt, aber der abgestürzten Bagger wurde dabei schwer beschädigt. Der Fahrer hatte einen sehr großen Schutzengel, alles andere ist reparierbar.

Christbäume

Wie jedes Jahr wurden auch heuer wieder etliche heimische Christbäume geschlagen.

Die geschlagenen Bäume wurden an den Verkaufsstand „alte Traube“ geliefert, wo sie von der Fa. Alge verkauft bzw. ausgegeben wurden. Auch etliche öffentliche Einrichtungen wurden mit Bäumen versorgt.(Kirche, Schule, Kindergarten, Sozialzentrum und einige Krippenspiele;)

Kultivierung der Magerheuwiesen

Auf der Schaß wurde mit dem Projekt „Kultivierung der Magerheuwiesen“ begonnen. Das Gebiet auf der Schaß wurde in den 90er Jahren in das Biotopinventar aufgenommen. Die Struktur des Geländes setzt sich durch Waldbestände und Wiesenbestände zusammen. Besonders bei den Magerheuwiesen gedeiht eine wertvolle Flora. Nun soll dieses Biotop etwas renoviert werden. Flächen, besonders Magerheuwiesen welche immer mehr bestockt sind, sollen kleinflächig und naturnah kultiviert werden. Steine (keine Findlinge), die in den Wiesen vorkommen und dadurch ein bewirtschaften fast unmöglich machen, werden entfernt.

Heubargen und alte Grobsteinschlichtungen sollen repariert bzw. frei geschnitten werden.

Bei einer „Nichtkultivierung“ würden die Magerheuwiesen zuwachsen und es würden wiederum landwirtschaftliche Grünflächen, sowie für die Bevölkerung ein wichtiger Erholungsraum verloren gehen.

Der erste Arbeitsvorgang war das Roden der bestockten Flächen. Die Bestockung wurde mittels Forwarder im „Ganzbaumverfahren“ an die Forststraße gerückt. Dort wird das gerückte Holz sortiert (Nutz- und Brennholz.) Das Nutzholz wird mittels LKW abgeführt, während das Brennholz und die Äste vor Ort mit einem mobilen Hacker gehackt werden.

Verbauung Gitzischrofa

Die Verbauung „Gitzischrofa“ wurde von der Wildbach in Angriff genommen. Als erstes wurden die Bäume bzw. die Bestockung entlang des entstehenden Steinschlagnetzes gefällt. Mittels Telekran wurden die Bäume im „Ganzbaumverfahren“ aus der Wand geholt. Bei diesem Projekt wird ein ca. 160m langes und ca. 3 m hohes Steinschlagnetz errichtet. Durch diese Verbauung werden die darunter liegenden Liegenschaften und die Landesstraße nach Brand geschützt.

Sturmholz

Am Guschakopf und Mungafal wurde etliches Sturmholz aufgearbeitet. Das Holz wurde mittels Traktorschlepper mit Winde an die Forststraße gerückt. Dort wurde es mittels LKW abtransportiert. Insgesamt fielen ca. 300fm dem Sturm zum Opfer.

Stille Beobachter

Nicht nur unsere Mitglieder beobachten unsere Arbeiten, auch die Tierwelt begutachtet unsere geleistete Arbeit sehr genau.

Sanierung der Magerheuwiesen auf der Schaß

Für das Schaßprojekt „Sanierung von Magerheuwiesen“ wurden schon einige Vorarbeiten verrichtet. So wurde zum Beispiel schon der Humus für die spätere Rekultivierung der Flächen mittels LKW auf der Schaß deponiert.

Wintereinbruch und Sturmschäden

Beim ersten Wintereinbruch in diesem Jahr mit heftigen Windböen hat es etliches Sturmholz gegeben. Im gesamten Revier mussten vom Sturm geknickte bzw. entwurzelte Bäume aufgearbeitet werden. Mit unserem Forstschlepper und Forwarder wurden die gerüsteten Bäume an die Forststraße gerückt.

Schlepperweg Zalum

Auf dem Konzett Zalum wurde ein ca. 50 lfm langer Schlepperweg erstellt. Notwendig war dieser Weg, da die oberen landwirtschaftlichen Magerheuwiesen mit einer Mähmaschine bzw. Aebi nicht bzw. schwer zu bewirtschaften waren. Ich möchte mich bei den Brüdern Konzett nochmals für ihr entgegenkommen bedanken.

Verbauung Leuetobel

Die Bauarbeiten im „Leuetobel“ durch die Wildbach wurden fortgesetzt. In diesem Projekt werden die alten bzw. neue Grobsteinhinterschläge im Bachbett des Leuetobels repariert oder neu erstellt.

Baubeginn Fa. Wachter Küchen

Die Fa. Wachter hat mit dem Bau von ihrem neuem Geschäft begonnen. Die Bauarbeiten werden von der Fa. Amann durchgeführt. Es werden ca. 1500 m² verbaut.

Schwendearbeiten im Rellstal

Im Rellstal wurde mit dem „Schwenden“ begonnen. Es soll eine Fläche von ca. 3 ha gerodet werden. Grund für dieses Projekt ist, dass die Grünerle  immer mehr  Weidefläche bestockt. Die Erlen werden mittels Motorsäge um geschnitten und händisch auf einen Haufen geworfen. Dieses Projekt wird vom Land gefördert.

Aufrüstung Schnittholzlager

Mit der mobilen Säge wurde das Schnittholzlager aufgerüstet. Es wurden insgesamt ca. 50 fm Rundholz eingeschnitten. Das halbfertige Sortiment wurde besäumt und aufgestapelt.

Sturmhölzer

Bei einem heftigen Sommergewitter mit starken Windböen fiel einiges Sturmholz an. Ungefähr ca. 100 fm Holz fiel bei dem Sturm. Sofort wurde mit der Aufarbeitung der Sturmhölzer begonnen.

Alpe Salonien neuer Gatter

In der Alpe wurde an der Furt ein neues Gatter gebaut. Das alte Gatter wurde letzten Winter durch den Schnee so schwer beschädigt, dass es nicht mehr reparierbar war.

Schirmschlag Garsela

Am Garsela wurde ein Schirmschlag gemacht. Insgesamt fielen ca. 200 fm Holz an. Auch hier wurde das Holz mittels Kippmast an die Straße gerückt.

Endnutzung Zalum

Am Zalum unterhalb des Schlepperweges wurde eine Endnutzung mit ca. 150 fm genutzt. Das gerüstete Holz wurde ebenfalls mittels Kippmast an die Forststraße gerückt und dort sofort abgeführt.

Hochdurchforstung Guschakopf

Am Guschakopf entlang des alten „Klosteralpweges“ wurde eine Hochdurch-forstung bzw. eine Entrümpelung durchgeführt. Entrümpelung bedeutet, dass Bäume mit einer schlechten Qualität genutzt wurden. Durch diese Nutzung wird auch dem bleibenden Bestand mehr Licht zugeführt, was sich auch auf die natürliche Verjüngung sehr positiv auswirkt. Insgesamt wurden ca. 400 fm Holz vorgenutzt.

Ferialarbeiter

Wie jedes Jahr beschäftigen wir auch heuer wieder ca. 10 FerialarbeiterInnen.

Die Arbeiten sind sehr flexibel und abwechslungsreich.

Der Radweg bzw. die geteerte Forststrasse nach Brand wurde mittels Freischneidegerät und Motorsäge  „frei geschnitten“ . Nun ist ein Fahren auf Sicht wieder besser möglich.

Auf der Schaß entlang der ehemaligen Getzner Rohrleitung wurde ein neuer Wanderweg errichtet.

Im Rellstal wurde das Zimbahäusle mit einem tollen Fest offiziell eingeweiht. Durch die Mithilfe unserer Ferienarbeiter war dieses Fest ein voller Erfolg. Ich möchte mich noch mal ganz besonders bei meinen Mitarbeiter (Rellsteam) für die professionelle und tolle Arbeit bedanken. 

 

Käferholz Bärenloch

Im Bärenloch wurden ca. 50 fm Käferholz gerüstet. Das Holz wurde sofort mittels LKW aus dem Bestand transportiert. Die Äste und Wipfel wurden an Ort und Stelle mit einem Mobilhacker gehackt. Zugleich wurden auch die restlichen Wipfel von der Durchforstung Zalum gehackt. Insgesamt wurden ca. 330 srm zu Hackschnitzel verarbeitet. Das sind umgerechnet ca. 132 fm Rundholz. (1Klafter sind ca. 3 fm);

Die Hackschnitzel wurden an die umliegenden Biomassewerke verkauft.

 

Restarbeiten Zimbahüsle

Im Rellstal wurden um das neu sanierte „Zimbahäusle“ noch einige Arbeiten gemacht. Es wurde um die Hütte ausgemäht und der bestehende Zaun repariert.

 

Räumung Forststrassen

Durch die heftigen Regenfälle (Gewitter) mussten einige Forststraßen, sowie etliche Durchlässe geräumt werden. Im unterem Zalum wurde eine kleine Böschungssicherung in der Art einer Grobsteinschlichtung erstellt. Besonders am Garselakopf wurden die Durchlässe mittels Bagger bzw. von Hand geräumt.

 

Sanierung der Wasserleitung im Rellstal

Im Rellstal wurde die Wasserleitung, welche über den Rellsbach verläuft beschädigt. Mittels Kettenbagger wurde die alte Leitung ersetzt und in eine Sohlschwelle wieder in das Bachbett eingebettet.

 

Sanierung Lange Böda

Die Sanierung auf der Schaß Lange Böda geht dem Ende zu. Insgesamt wurden ca. 1500 bis 2000 m³ Erdaushubmaterial eingebaut. Die neu erstellte Straße wurde mit Flickschotter saniert und das Bankett mit Humus aufgeschüttet. Nach einer gewissen Zeit, wenn sich das eingebaute Material gesetzt hat, wird die gesamte Fläche nochmals händisch abgelesen und erneut eingesät.

 

Steinschläge auf Forststrassen

Nach den heftigen Regengüsse (Gewitter) mussten etliche Forststraßen von Steinlawinen geräumt werden. Am Garselakopf ist ein Felsbrocken mit ca. 4 bis 5 m³ auf die Straße gedonnert. Mittels Bagger und Radlader wurde die Straße wieder geräumt. Zugleich wurden neue Wasserrinnen in die bestehenden Wege eingebaut.

 

Räumung der Schlitzsperre in der Schlucht

Die Agrargemeinschaft Bürs ist verpflichtet die Schlitzsperre in der Schlucht zu räumen. Durch die heftigen Niederschläge mussten etliche Stöcke bzw. Stämme aus der Sperre entfernt werden. Durch den hohen Wasserstand des Alviers war die Räumung keine einfache Sache, aber mittels LKW mit Kran wurde diese Arbeit erfolgreich erledigt.

 

Schadhölzer Stachelhof

Im Stachelhof wurden etliche Schadhölzer aufgearbeitet. Mit unserem Traktor wurden die gerüsteten Stämme an die Rückgasse vorgerückt. Von dort wurden sie mittels Forwarder an die Forststraße transportiert. Im gesamten wurden ca. 60 fm Holz aufgearbeitet.

 

Zimbahüsle Zaunerstellung

Um das Zimbahüsle im Rellstal wurde ein Zaun erstellt. Der Zaun wurde so konstruiert, dass man ihn in den Wintermonaten ablegen kann. Der Zaun dient als Schutz gegen das Weidevieh.

 

Begehung des Ausschusses

Am Freitag dem 15.05.09 fand eine Begehung des Ausschusses statt. Besichtigt wurde die fast abgeschlossene Sanierung nach den Umbau- arbeiten der unterirdischen Rohrverlegung und die Durchforstungsarbeiten am oberen Zalum.

Bilder...

Videoclip Prozessor...

Fertigstellung Abbruch Flurweg

Die Fläche vom ehemaligen "Männerheim" wurde mittels Traktor durchgefräst und anschließend händisch abgelesen. Insgesamt wurden über 200 Schubkarren Steine und Wurzeln händisch entfernt.

 

Sturmhölzer Guschakopf

Am Guschakopf wurden etliche Sturmhölzer gerüstet und entrindet. Diese quer zum Hang liegenden Bäume dienen als natürlichen Steinschlag- und Lawinenschutz. Die Bäume müssen wegen der Gefahr von Borkenkäferbefall aufwendig in strenger Handarbeit entrindet werden.

 

Schnee- und Sturmhölzer

Im Bärenloch wurden etliche fm Schnee- und Sturmhölzer aufgearbeitet und mittels Kippmast an die Forststraße gerückt. Bei einigen Bäumen konnte man von Starkholz sprechen, so hatten einige Stämme am Stock einen Durchmesser von mehr als einem Meter. Besonders etliche 5 Meter - Tannenklötze hatten ein Gewicht von fast 3 Tonnen. 

 

Jungpflanzen

Mittels Hubschrauber wurden ca. 3000 Jungbäume in die Hochlagen transportiert. Am Garselakopf wurden ca. 500 Bergahorn und 500 Lärchen und im Zalumwald wurden ca. 2000 Fichten und Lärchen abgeladen. Umgehend nach dem Transport wurde mit den Setzarbeiten begonnen.

 

Park- und Lagerplatz Schmidts

Die Firma Schmidts hat mit dem Bau des zum Teil von der Agrargemeinschaft  vergebenen Lagerplatzes (im Baurecht) begonnen. 

 

Durchforstung - Astmaterial

Wie berichtet wurden im gesamten Revier etliche ha Stangenholzbestände durchforstet. Das dabei angefallene Astmaterial und die Wipfel wurden mittels mobilen Hackers gehackt und als Schüttmaterial an das Biomassewerk Ludesch verkauft. Insgesamt wurden ca. 370 srm per Traktor mit Spezialanhänge an das Biomassewerk geliefert. 

(1 fm Rundholz ergibt ca. 2,5 srm Hackschnitzel)

 

Räumung Guschakopfweg

Anfang Mai 2009 wurde der Guschakopfweg mittels Kettenbagger geräumt. Etliche Stöcke von Sturmhölzer und ca. 100 m³ Felsbruchmaterial mussten entfernt und abgeführt werden.

 

Durchforstung von Stangenholz

Im Frühjahr 2009 wurden ca. 20 ha Stangenholzbestände mittels Kippmast und Prozessor durchforstet. Die gefällten Bäume wurden im "Baumverfahren" an die Forststrasse gerückt und dort mittels Prozessor aufgearbeitet. 

Die Äste der aufgerüsteten Bäume wurden gehackt und als Hackschnitzel an das Biomassewerk Ludesch verkauft.

Insgesamt wurden 600 fm Holz genutzt! 

 

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Brennholzklafter aufsetzen

Von November 2008 bis März 2009 wurden insgesamt 280 Klafter Brennholz aufgesetzt. Das entspricht einer Menge von ca. 840 fm Rundholz.
1 Klafter sind 4 rm, was wiederum ca. 3 fm Rundholz entspricht.