Berichte und Bilder von Betriebsleiter Michael Vonbank

Ofenfertiges Brennholz wird sehr gut angenommen

Das ofenfertige Brennholz wird von unseren Mitgliedern sehr gut angenommen.

Mit Hilfe einer Revolvertrommelsäge und einer Verpackungsmaschine von der Fa. Posch können wir das ofenfertige Brennholz für die Zustellung fertig aufarbeiten.

Mit diesen zwei Maschinen ist ein sicheres und wirtschaftliches Arbeiten möglich. Die Belieferung der Mitarbeiter erfolgt mit unserem Traktor mit Hänger bzw. mit dem Radlader.

Wegböschungen von herabhängenden Ästen befreit

Im gesamten Revier wurden die Wegböschungen von herabhängenden Ästen bzw. Sträuchern mit Hilfe eines mobilen Mulchers bzw. Sägeaggregat befreit. Besonders bei LKW und Traktoren können solche Äste schwere Sachschäden verursachen. 

Auch entlang einiger landwirtschaftlicher Flächen konnte mit Hilfe dieser Maschine die am Rand herein wachsenden Sträucher zurückgeschnitten werden. Das Strauchmaterial wurde mittels Kleinbagger, Radlader und von Hand geräumt. 

Vorteil dieser Arbeitsaktion: die Fahrsicherheit (Sicht, Sachbeschädigung) und Erhaltung von Magerheuwiesen. 

Nachträglich müssen noch einige Wurzelstöcke mit Hilfe eines Forstmulchers entfernt werden, damit ein wirtschaftliches Arbeiten möglich ist. Das sollte in der nächsten Zeit, abhängig von der Witterung, erledigt werden. 

Frondienste abgeschlossen - 244 Mitglieder waren dabei

Die Frondienste für dieses Jahr wurden in den letzten Wochen abgeschlossen. Insgesamt wurden 24 Frondienste durchgeführt. 244 Mitglieder haben teilgenommen und haben bei verschiedenen Arbeiten in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Alpe und bei der Jagd mitgeholfen.  

 

6 Ferialer haben uns in der Arbeit unterstützt

Auch heuer sind wir wieder von 6 Ferialer bei unserer Arbeit einen Monat lang tatkräftig unterstützt worden. Sie wurden in verschiedenen Sparten wie z.B.: in der Jungwuchspflege, Pflanzenschutz und Wegsanierungen eingesetzt. 

Güterweg zwischen "unterem und oberen Staffel" saniert

In der Alpe wurde der Güterweg vom „unteren in den oberen Staffel“ mit einem Kleinbagger geräumt. Das Material haben wir mit unserem Traktor mit Hänger entsorgt. 

Zudem wurde im oberen Staffel ein neuer Wasserschacht gesetzt, der die Alpe mit Trinkwasser versorgt. Es musste auch die Wasserleitung zum unteren Staffel neu verlegt werden. Die Wasseranschlüsse ins Hirtenhaus wurden neu montiert. 

Damit das Hirtenpersonal den Rellsbach sicher überwinden kann, wurden zwei provisorische „Brücken“ gebaut und mittels LKW gestellt. 

Furt beim Brunnentobel saniert

Die Furt des Brunnentobel wurde bei einem Schlagwetter so ausgewaschen, dass ein überqueren der Furt durch Traktoren mit Hänger bzw. Lkw nicht mehr sicher möglich war.

Die bisherige Furt war in Form einer Krainerwand mit Tannen Rundling erbaut. Die neue Furt ist mit Findlingen Steinen neu aufgebaut worden. Damit ist ein sicheres befahren bzw. queren der Furt für Jahre wieder möglich.

 

Hitzeperiode belastet den Wald und begünstigt die Borkenkäfer

Durch die in den Sommermonaten heißen Temperaturen haben wir auch Besuch vom Borkenkäfer in unserem Revier bekommen. 

Besonders die alten Fichten haben zuerst viel Energie für die Zapfenbildung benötigt. Danach kam leider die Hitzeperiode, welche vielen Bäumen extrem zusetzte. Die geschwächten Bäume - ca. 800 fm - wurden vom Borkenkäfer befallen. Das befallene Holz ist mittels Seilbahn bzw. Traktorwinde gerückt worden. Das gerüstete Holz, die Wipfel und auch das Astmaterial wurden sofort aus dem Wald transportiert. 

Aber nicht nur die Baumart Fichte hat unter der Hitzeperiode gelitten. Auf der Spial und Buchwald sind etliche Tannen bzw. Buchen durch die Hitze geschädigt. Sie werden in den Wintermonaten aufgearbeitet. 

Vieh Triebweg auf die Frauenalpe fertig gestellt

Der Vieh Triebweg auf die Frauenalpe konnte in den Sommermonaten fertiggestellt werden. 

Der bestehende Weg wurde mittels Kleinbagger saniert und im letzten Drittel -  genannt Schluck - ein neuer Weg gebaut. Die Agrargemeinschaft Bürs übernahm das Holzen der neuen Trasse, die Feinarbeiten wurden durch eine Pioniergruppe des österreichischen Bundesheeres übernommen. 

Insgesamt hat die Agrargemeinschaft sich mit 476 Arbeitsstunden bei diesem Projekt beteiligt. Da sich das Projekt großteils auf dem Grundbesitz der Agrargemeinschaft Bürs befindet, mussten wir als Antragsteller für dieses Bauvorhaben auftreten.  

Das gesamte Projekt wurde vom Kloster St. Peter finanziert. Das Alppersonal konnte die Vorteile des neuen Weges schon nutzen und waren mit der Ausführung sehr zufrieden.

 

Schälschäden durch das Rotwild

Am ehemaligen Bürkle Zalum wurde am Stangenholz bzw. Baumholzbestand schwere Schälschäden durch das Rotwild festgestellt. Schon 2015 sind in diesem Revierabschnitt der Agrargemeinschaft als Grundbesitzer erhebliche Schäden angefallen. 

Bei einem Lokalaugenschein mit der Behörde, Jagd und Grundbesitzer wurden nun  Maßnahmen festgelegt um solche Schäden zu verhindern. 

Wir alle hoffen, dass diese Maßnahmen entsprechend greifen werden.

Neue Trommelsäge macht Arbeit sicherer

Anfang Mai erhielten wir eine neue Brennholz Trommelsäge. Mit diesem Gerät kann das metrige Brennholz sicherer und auch wirtschaftlicher ofenfertig auf die gewünschte Länge abgelängt werden.

Frondienste im Frühjahr planmäßig abgeschlossen

Die Frondienste konnten alle planmäßig durchgeführt werden. Es wurden Weideflächen geräumt, ein neuer Weidezaun im Bremschl errichtet, in der Alpe Steine von den Alpflächen abgelesen und Weideflächen geschwendet. 

Zudem wurden neue Wildzäune erstellt und Schlagräumungen durchgeführt. Die Fronler waren alle mit einer tollen Begeisterung bei der Arbeit. 

Vergelts Gott an alle, die sich für diesen Frondienst einsetzen.

Restarbeiten beim Sturmholz in den Hochlagen

Auch in den Hochlagen wurde mittels Traktor bzw. Seilbahn das restliche Sturmholz aufgearbeitet. Einige Bäume wurden geschält und bleiben im Bestand als natürlicher Steinschlagschutz bzw. Lawinenschutz liegen. 

Die Zeit drängte, da durch das heiße Wetter der Borkenkäfer schon in den Startlöchern stand. 

Sturmholz in der Bürser Schlucht

Anfang Jänner fiel durch ein Unwetter etliches Sturmholz an. Auch in der Bürser Schlucht sind viele Bäume in den steilen, felsigen Böschungen entwurzelt worden. 

Mit Experten der Wildbach, Forstabteilung und Gemeinde wurden diese Sturmflächen in einem Lokalaugenschein begutachtet. Alle waren der Meinung, dass eine Aufarbeitung in diesem Gelände unmöglich ist. So wird das Sturmholz im Alvierbach nur mit der Motorsäge zerkleinert, damit es zu keinen Verklausungen kommt.

Der Wanderweg wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde vom Sturmholz befreit.

Viehtrieb-Weg auf die Klosteralpe

Mitte Mai wurde mit dem Bau des Viehtrieb-Weg auf die Klosteralpe begonnen, der von der Agrargemeinschaft im Auftrag vom Kloster St. Peter erstellt wird. Die Baukosten werden vom Kloster übernommen. 

Mittels Kleinbagger wurde der bestehende Weg saniert. Im oberen Drittel wurde ein neuer Weg auf einer Länge von ca. 350 lfm erstellt. Die Feinarbeiten übernahm das österreichische Bundesheer in Rahmen einer Pionierübung. 
Das Material wurde mittels dem Bundesheer Hubschrauber Blackhawk an die Baustelle geflogen. 

Der Weg ist bis auf ein paar Kleinarbeiten fertig. Durch den Bau wurden etliche Stellen, die für Vieh und Mensch gefährlich waren, entschärft. 

Aufarbeitung Sturmtief Burglind

Wir sind immer noch mit den Aufräumarbeiten vom Sturmtief „Burglind“ beschäftigt. Mit unserem eigenen Personal wurden bisher ca. 500 fm aufgearbeitet. Im Buchwald und Tschitrig musste das Sturmholz mittels Seilbahn an die Straße gerückt werden. Die Nutzung des Traktors war vom Gelände her unmöglich.

Bisher konnte das Sturmholz bzw. Schadholz in den Tieflagen in den Abteilungen Schaß, Buchwald, Spial und Gemeindekopf gerüstet werden.
 
 In der Schlucht wurde ein Teil des Sturmholzes bei den „weißen Quellen“ mittels Traktor und Kleinbagger aufgearbeitet. Noch immer liegt aber in der gesamten Schlucht noch etliches Sturmholz  im Bachbett des Alviers. In einem Lokalaugenschein mit der Gemeinde Bürs werden die Schäden aufgenommen und die weitere Aufarbeitung geplant. Anfang April sollte das gesamte Sturmholz in den Tieflagen aufgearbeitet, abgeführt und vermarktet sein. Damit soll vor allem auch dem Borkenkäfer keine Entwicklungsmöglichkeit gegeben werden.

Wildschäden

Im letzten Bericht habe ich schon einmal von Wildschäden durch das Rotwild (Fege- und Schälschäden) berichtet. Leider hat sich, wie befürchtet, die Situation noch verschärft. Die im Frühjahr gesetzten Laubhölzer (Bergahorn) in den Schlagflächen Mungafal und Guscha erlitten einen totalen Verbiss durch das Wild. Auch wurden in den Tieflagen etliche gesetzte Bäume bzw. Naturverjüngungen verbissen. Nur alleine für den Verbissschaden bei den im letzten Jahr gesetzten Bergahorn entstand dem Grundbesitzer ein Schaden von fast 4.000,-- €. 

In diesem Zusammenhang möchte auf die sehr interessanten Artikel in der kleinen Waldzeitung: Weißtanne und Wild bzw. Fütterung aufmerksam machen. 

Russendamm musste durchforstet werden

Entlang des Russendamm wurde der Stangenholz bzw. Baumholzbestand durchforstet. Mittels Kleinbagger wurden etliche Protzen entfernt und die Auslesebäume wie Kiefer, Lärche und Ahorn freigestellt. Zugleich musste laut Wildbach die bestehende Bestockung am Russendamm entfernt werden. Durch das Wurzelwerk wird der gemauerte Damm beschädigt.
 
Auch ist der Baumbestand in einem Alter und einer Höhe, der die Standsicherheit, auf Grund der Bodenbeschaffenheit, nicht mehr gewährleistet.
 
Das Durchforstungsmaterial wurde mittels Kleinbagger aus dem Bestand gerückt. Das gewonnene Waldhackgut wurde an das Biomassewerk Ludesch verkauft. 

Die ersten Frondienste haben statt gefunden

Die ersten Frondienste konnten planmäßig durchgeführt werden. Im Buchwald und Suggiloch wurde mit den Mitgliedern eine Schlagräumung durchgeführt. Mit einer weiteren Partie wurde der Wanderweg bei der Stutzkapelle geräumt bzw. ausgeschnitten. 
Im Hinterburg wurde begonnen zwei Wildzäune abzureißen. Die eingezäunten Pflanzen sind dem Äser entwachsen und sollten falls kein Rotwild in diese Kulturfläche einsteht nicht mehr für den Wildverbiss gefährdet sein.

Weg Erhalter Pflichten entlang des Radweges nach Brand

Entlang des Radweges Richtung Brand mussten die absterbenden Eschen gefällt werden. Besonders dürre Äste sind eine Gefahr für die Benutzer des Radweges. Bei einem Unfall könnte man uns als Weg Erhalter eine grobe Fahrlässigkeit nachweisen. Die Eschen wurden gefällt und mittels Kleinbagger aufgearbeitet. Die ausgeformten Sortimente werden als Brennholz gespalten bzw. als Blochware verkauft. 
Die Wipfel bzw. Äste werden gehackt und das Waldhackgut an das Biomassewerk Ludesch verkauft. Leider hat das Biomassewerk Bürs laut Wolfram kein Interesse an Waldhackgut.