Berichte und Bilder von Betriebsleiter Michael Vonbank

Lehrlinge für ihre ausgezeichneten Leistungen geehrt

Unsere ehemaligen Lehrlinge wurden in Wien für ihr Abschlussprüfungen mit ausgezeichnetem Erfolg geehrt. Die Auszeichnungen wurde vom Landwirtschaftsminister Rupprechter überreicht. 

Wir möchten uns für die Unterstützung seitens der Agrargemeinschaft Bürs herzlich bedanken. Es war für unsere zwei Forstfacharbeiter ein unvergessliches und strenges Wochenende. 

Durchforstung bei Matetsch fertig gestellt

Die Durchforstung bei Matetsch am Baumholzbestand wurde fertig gerüstet. Ein Teil des gerüsteten Holzes wurde mittels Pferd an die Forststraße gerückt. Der Rest wird mittels Seilbahn an die Straße gerückt.

Christbäume Weihnachten 2016

Wie jedes Jahr wurden auch heuer wiederdie Christbäume nach den besten Mondzeichen geschlagen, das ist 3 Tage vor dem elften Vollmond. Dadurch sollen die Nadeln länger halten. 

Insgesamt wurden ca. 300 Bäume geschlagen. Auch heuer konnten wieder Fichten, Nordmannstannen und Blaufichten als Christbäume bei der Agrar erworben werden.

Zusätzlich wurden ca. 20 Pickupfuhren Deckreisig und ca. 7 Fuhren Dekorationsreisig an die Bürser Bevölkerung abgegeben.     

Fön hinterlässt Sturmholz

Leider wurde der Winteranfang wieder einmal durch heftigen Fön vereitelt. Er hinterließ etliches Sturmholz, das im gesamten Revier aufgearbeitet werden musste.

Mit unserem Traktor wurde das Sturmholz an die Forststraße vorgerückt. Auf Grund der großen Verteilung im gesamten Gebiet sind die Arbeiten sehr aufwendig. Insgesamt fielen dem Fön knappe 100 fm zum Opfer. 

Durchforstung Matetsch

Die Durchforstung bei Matetsch wurde planmäßig weitergemacht. Das gerüstete Schwachholzsortiment wurde mittels Pferd an die Forststraße gerückt. Sobald die Witterung es zulässt werden die Arbeiten weiter fortgesetzt.

Endnutzung am Mungafall und Guscha

Am Mungafall wurden insgesamt 300 fm genutzt. Es wurden besonders mistelbefallene alte Tannen geschlagen. Diese konnten an das Sägewerk Welte in Rankweil verkauft werden. Die Arbeiten wurden mittels Kippmast durch die Fa. Wilhelm durchgeführt. In der Schlagfläche wurden einige Tannen quergefällt, welche als natürlichen Steinschlag bzw. Lawinenschutz dienen. 

Am Guscha vor dem Ochsenriss wurden knapp 400 fm  Holz geschlägert und ebenfalls mittels Kippmast an die Forststraße vorgerückt. Bei dieser Nutzung wurden noch etliche alte Sturmhölzer vom Sturmtief Andrea aufgearbeitet. Auch in diesem Schlag wurden etliche Tannen als natürlichen Steinschlagschutz quergefällt.

Arbeiten am "Zimbahüsle" im Rellstal

Am Ferienhaus „Zimbahäusle“ wurde am bestehenden Brunnentrog die Abwasserleitung erneuert. Die bisherige Leitung in Form eines Wasserschlauchs erwies sich zu klein dimensioniert. Kleine Kieselsteine haben sie immer wieder verstopft wurde. Eine neue PVC Rohrleitung verhindert nun dieses Problem. 

Zugleich wurde auch am bestehenden Alpbrunnen die Abwasserleitung erneuert. Das bisherige Abwasser wurde bisher auf die Nachbaralpfläche der Alpe Lün abgeleitet. Nun erfolgt die Ableitung in den Lünerbach.

Forstliche Endnutzung auf der Spial

Auf der Spial wurden einige forstliche Endnutzungen durchgeführt. Dabei wurde etliches Schadholz (Dürre, Mistelbefall, Baumschwamm) gefällt und mittels Highlander bzw. Forwarder an die Forststraße gerückt.
Aus dem geschlägerten Holz wurden 40 Piloten mit je einer Länge von 10 m gerüstet, welche an die Bregenzer Festspiele verkauft wurden.

 

 

Neue forstliche Auffahrt

Auf der Spial gegenüber der „Stutzkapelle“ wurde eine forstliche Auffahrt erstellt. Dadurch können forstliche Arbeiten ohne Verkehrsbehinderung sicher durchgeführt werden. Die Länge der Auffahrt beträgt ca. 40 lfm und schließt mit einem Umkehr bzw. Lagerplatz. Der Bau der Auffahrt wurde seitens des Straßenbauamts und der BH genehmigt. Zugleich wurden Bäume gefällt, bei welchen Gefahr bestand auf die Straße bzw. Kapelle zu fallen.

 

Ferialer 2016

Auch heuer wurden wir wieder einen Monat lang tatkräftig von sechs Ferialer/innen bei verschiedenen forstlichen bzw. landwirtschaftlichen Tätigkeiten unterstützt. Es wurden viele Kulturflächen händisch ausgemäht, Forststraßen und Schächte geräumt und Piloten händisch geschält.
In der Alpe halfen sie bei der Erstellung der Drainage, beim Räumen und Einsäen der Wegböschungen. Bei der Veranstaltung Kinderbetreuung waren sie eine sehr große Hilfe.

 

Ferienkinderbetreuung der Gemeinde 2016

Die Agrargemeinschaft Bürs hat heuer das erste Mal für einen halben Tag die Ferienkinderbetreuung übernommen. Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, daher wurde die Veranstaltung kurzerhand in die Lagerhalle verlegt. 
Hier wurde ein Hindernisparcours erstellt, indem die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnten. Zugleich konnte gebastelt bzw. Holzscheiben bemalt werden. 
Insgesamt nahmen ca. 20 Kinder an dieser Veranstaltung teil und alle waren mit großem Ehrgeiz bei der Sache. Der Parcours wurde vorher von unserem Personal auf seine Tauglichkeit geprüft.

 

 

Alpwiese entwässert

In der Alpwiese unterhalb des „Zimbahüsle“ wurde die Weidefläche durch eine Drainage entwässert. Durch diese Entwässerung kann die Weidefläche, welche auch als Schneefluchtfläche dient noch besser von den Rindern genutzt werden.

 

Arbeiten im Rellstal

Im Rellstal musste mittels Bagger die Alpstraße geräumt werden. Das Material wurde auf einen Tumber geladen und im Bach entsorgt. Zugleich wurden die Böschungen saniert und nochmals neu eingesät.

 

Kutivierungsarbeiten im Rellstal schreiten voran

Die Kultvierungsarbeiten im Rellstal sind voll im Gang. Auf die sanierten Weideflächen wurde humusartiges Material aufgetragen und neu eingesät. Es sind aber noch einige Arbeiten bis Ende Sommer auszuführen. 

Aufräumarbeiten nach heftigen Niederschlägen

Durch heftige Niederschläge/Gewitter mussten etliche Tobel mit Hilfe unseres Radladers geräumt werden. Zugleich wurden alle Schächte und Querrinnen gereinigt. Durch Sturmböen fiel auf der Bürserbergstraße etwas Sturmholz an. Auch bei dieser Aufarbeitungsaktion war unser neuer Forsttraktor eine große Hilfe.

Käferholz am Guscha aufgearbeitet

Am Guscha mussten ca. 50 fm Käferholz aufgearbeitet werden. Die Bäume wurden geschlägert und mit Hilfe unseres Traktors an den Lagerplatz gerückt. Dort wurden sie nach Sortiment gepoltert. Gerade bei solchen Holzfällungen zeichnet sich das neue Gerät sehr gut aus.

Schlucht Wanderweg frei geschnitten

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bürs wurde der Schlucht Wanderweg von umgestürzten Bäumen freigeschnitten, damit ist ein ungehindertes Begehen dieses Wanderweges wieder möglich. Auch der Klosteralp Wanderweg wurde von uns freigeschnitten.

Lehrlinge haben mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen

Unsere zwei Lehrlinge Manuel Marlin und Simon Sutter haben beide ihre Abschlussprüfung mit einem „ausgezeichneten Erfolg" bestanden. Unser gesamtes Team möchten euch herzlich für eure super Leistung gratulieren. 

18.000 Jungbäume gepflanzt

Im Frühjahr wurden heuer 18.000 Jungbäume gepflanzt. In den Tieflagen setzten wir ca. 6.000 Jungbäume. Die Baumartenmischung besteht hauptsächlich aus Eichen, Birken, Ahorn, Buchen, Kirsch, Lärchen, Tannen und Douglasien. Besonders diese Baumarten sollen laut den Fachleuten und den Erfahrungen aus den letzten Jahren resistent gegen die Klimaerwärmung sein. (Tiefwurzler). In den Hochlagen konzentrieren sich die Aufforstungen auf zwei große Sturm- bzw. Käferholznutzungen. Beim „Dunklen Grad“ am Guschkopf werden ca. 4.500 Fichten, Lärchen, Tannen und Bergahorn eingebracht. Im Garsela in der Sturmholzfläche wurden ca. 5.500 Stück gesetzt. Mit dem Rest wurden noch alte Schlagflächen nachgebessert.

Die erste Runde Frondienste erfolgreich abgeschlossen

Die letzten Fondienste konnten planmäßig durchgeführt werden. Mit dem Weidemeister Graß Alex wurden die Weiden auf der Spial und im Bremschl geräumt und die bestehenden Weidezäune repariert. Auch in der Alpe wurde mit dem Alpmeister ein Frondienst verrichtet. Hier wurden die Weidenflächen geschwendet. Am Guscha wurde die Forststraße händisch von etlichem Erosionsmaterial geräumt. Die Straßenböschungen sind mittels Rechen bzw. von Hand von losem Gestein, Astmaterial abgelesen worden. Mit unserem Radlader wurde das Material ins nächste Tobel entsorgt. Bei einem weiteren Frondienst wurde die Jungwuchsfläche Matetsch ausgemäht und entlang des Leuetobel wurde eine Schlagräumung durchgeführt.

100 Legelatten aus eigenem Bestand geschlagen

Es sind ca. 100 Legelatten aus unserem eigenen Bestand geschlagen worden und mittels unserer eigenen Schälhexe wurden sie entrindet. Sie werden hauptsächlich für den Alp Zaun im oberen unteren Staffel in der Alpe benötigt.

1000 fm Holz für unsere Mitglieder gespaltet

Wie jedes Jahr werden in den Wintermonaten ca. 1000 fm Holz gespaltet. Das entspricht ca. 1300 rm bzw. 1300 Ballen, welche jedes Jahr an unsere Mitglieder abgegeben werden. Mit unserer eigenen Spaltmaschine haben wir ca. 400 Ballen gespaltet. Der Rest wird durch den Maschinenring gespaltet. Dadurch sind die Spaltkosten um etliches wirtschaftlicher.

Forsttraktor VALTRA übernommen

Endlich ist er da, unser neuer Forsttraktor VALTRA. Es handelt sich hier um einen finnischen Forsttraktor, welcher mit vielen Extras (Bodenschutz, Rahmenschutz, Bremshebelsperre usw.) für den forstlichen Einsatz ausgestattet ist. Zusätzlich wurde der Traktor mit einer neuen Doppelseilwinde (Uniforst 2x 6,5 Tonnen), Heckschaufel und einer Frontschaufel ausgestattet.

Neuer Traktor hat sich schon bei der Sturmholz-aufarbeitung bewährt

Kaum im Einsatz konnten wir das neue Gerät auf Herz und Nieren bei der Sturmholzaufarbeitung ausprobieren. Durch den letzten Nassschnee und den danach folgenden Föhn hat es im gesamten Revier ca. 200 fm  Sturmholz gegeben. Mittels Traktorwinde wurden schon etliche fm aufgearbeitet. Mit Hilfe dieses Spezialtraktors gestaltet sich die Aufarbeitung des Sturmholzes um einiges sicherer. Etliche durch den Wind eingerissene bzw. liegende Bäume am Wurzelstock konnten so von unserem Forstpersonal angesägt und mittels Winde umgezogen werden. Mit der Frontschaufel konnte das Ast bzw. Wipfelmaterial von der Straße entfernt werden. Zugleich konnten die gerüsteten Bloche gepoltert werden. Das Forstpersonal möchte sich für die Anschaffung dieses Forsttraktors bei allen bedanken. Durch diese Anschaffung wird die Sicherheit, Erleichterung und bestandsschonende Aufarbeitung des Holzes noch um vieles erhöht.

"Franz Josef" Eiche von abgestorbenen Ästen befreit

Am „Platz Gufel“ mussten an der „Franz Josef“ Eiche etlichen abgestorbenen Äste entfernt werden. Mit Hilfe eines LKW mit Baukran mit Korb konnten die dürren Äste sicher und professionell abgesägt werden. Die am Stamm zurückgebliebenen Schnittflächen wurden mit einem Wundbalsam gegen Pilzsporen geschützt. Diese Arbeit war dringend notwendig, da die „Franz Josef“ Eiche ein beliebtes Ausflugsziel für viele Wanderer ist und wir bei einem eventuellen Unfall durch einen herunterfallenden dürren Ast voll haftbar wären. Die „Franz Josef“ Eiche wurde 1870 gesetzt, als Kaiser Franz Josef mit dem Zug durch Vorarlberg fuhr.