Berichte und Bilder von Betriebsleiter Michael Vonbank

Läuterung einer Fläche von ca 2,5 ha

Am Guscha wurde ein Stangenholzbestand mit einer Fläche von ca. 2,5ha geläutert. Der Bestand wurde nach der positiven Auslese durchgeläutert. D.h. die Zukunftsbäume wurden freigestellt und die Bedränger wurden entfernt. Ziel ist es einen stabilen, qualitativen Bestand mit möglichst viel Baumarten aufzubauen.

Am Guschakopf Schlag gesichert

Am Guschakopf wurden in der Schlagfläche „dunkler Grad“ etliche Bäume quergefällt und mit Akazienpfählen verbaut. Zusätzlich wurde ein „Jägersteig“ gepickelt, damit ein sicheres begehen der Schlagfläche möglich ist. 
Es wurden ca. 300 Akazienpfähle eingeschlagen. Sie sollen die Jungpflanzen, welche im Frühjahr gesetzt werden gegen Waldlawinen schützen. 
Die quergefällten Bäume wurden entrindet und mit Drahtseile gesichert. Im Frühjahr werden in diese Schlagfläche ca. 4.000 junge Bäume gesetzt.

Sturmholz aufgearbeitet

In Deutschland fielen heuer ca. 4 Mill. fm Sturmholz an. Dadurch fiel der Holzpreis drastisch. Leider fiel auch bei uns fast die Hälfte unseres Hiebssatz (3000 fm) durch Sturm bzw. Borkenkäfer. Das Sturmholz wurde sofort aufgearbeitet und aus dem Wald transportiert, damit der Borkenkäfer keine Brutnester vorfindet, wurde auch das Ast bzw. Wipfelmaterial noch im Wald gehackt und an die umliegenden Biomassewerke verkauft.

Restliche Heubargen eingedeckt

Am Zalum sind die restlichen Heubargen der Agrar und zugleich von zwei privaten Grundbesitzern neu eingedeckt worden.  
Die Kosten für eine Barge betragen mit Material je nach Dachfläche und Aufwand zwischen 2.000 und 3.000 €.
Insgesamt wurden 26 Bargen in den letzten Jahren eingedeckt. Die Dächer wurden mit einem neuen Unterdach versehen und mit Lärchenschindeln dreifach gedeckt.

Frondienste für 2015 erfolgreich abgeschlossen

Die Frondienste wurden im Oktober für dieses Jahr erfolgreich abgeschlossen. Es konnten alle 18 Termine eingehalten werden. Von 418 Mitgliedern haben 258 den Frondienst absolviert (überlebt), 122 Mitglieder waren alters bzw. krankheitsbedingt befreit und 38 hatten kein Interesse den Frondienst zu leisten. 
Es wurden viele wichtige Arbeiten in der Land-, Alp- und Forstwirtschaft durchgeführt. Gott sei Dank verliefen die Frondienste unfallfrei. 

Wir möchten uns für Euren Einsatz herzlich bedanken.

Trockenmauerkurs auf der Schaß

Gemeinsam mit der Gemeinde Bürs fand Mitte Oktober ein Trockenmauerkurs unterhalb der Paula Schaß statt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und es ist zu überlegen nächstes Jahr einen weiteren Kurs durch zu führen.

Mitarbeiter besuchen Austroforma

Mit unseren Mitarbeiter wurde die Austroforma im Stift Hochficht in Oberösterreich besucht. Hier konnten die neuesten und modernsten Forstmaschinen im Einsatz besichtigt werden. Auch hier ein herzliches Dankeschön an unseren Arbeitgeber für die Unterstützung.

Betriebsausflug der Agrargemeinschaft

Ende September fand endlich wieder einmal ein Betriebsausflug statt. Wir fuhren in das schöne Zillertal und besichtigten einige sehr interessante Betriebe.
Wir hatten sehr viel Spaß und ich möchte mich im Namen aller Beteiligten bei unserem Obmann Kasper Sepp für die tolle Organisation nochmal bedanken. Der Ausflug war echt super.
DANKE!

Frondienst - ein Erfolgsmodell

Die letzten Frondienste konnten planmäßig durchgeführt werden. Am Guscha und Buchwald sind die Schlagflächen händisch geräumt  worden. Insgesamt wurden heuer 19 Frondienste durchgeführt. Von  418 Mitgliedern haben 258 den Frondienst geleistet, 122 waren befreit, 38 wollten keinen Frondienst leisten. 

Borkenkäfer trieb sein Unwesen

Durch die heißen Sommertage wurde auch der Borkenkäfer animiert sein Unwesen in unseren Wäldern zu treiben. Der Fön hat die Situation noch verschärft. Es gab einiges an Sturmholz. Dieses Schadholz wurde sofort aufgearbeitet und aus dem Wald transportiert. Insgesamt sind ca. 500 fm dem Fönsturm bzw. Käfer zum Opfer gefallen. Am Guscha wurden einige Käferbäume quergefällt, geschält und mittels Drahtseil gesichert. Sie dienen als natürlichen Steinschlag bzw. Lawinenschutz.

Aufräumen nach heftigem Gewitter

Durch ein heftiges Gewitter mit extremen Niederschlag wurde im „unteren Zalum“ ein Schacht verschüttet. Dieser dient für die Entwässerung des Rutschgebiets „Zalum“. Der Schacht wurde sofort mittels LKW mit Kran geräumt. 

Brunnentrog fürs Zimbahüsle

Für das Zimbahüsle ist schon lange ein Brunnentrog geplant. Dieser wurde jetzt von uns angefertigt und wird nächste Woche aufgestellt.
Gute Dinge brauchen eben einige Zeit. Wir hoffen der Brunnentrog ist dicht und kann viele Bier bzw. andere Getränke kühlen.

Stalldach am "oberen Stoffel" wird erneuert

Die Arbeiten am Stalldach im „oberen Stoffel“ sind voll im Gange. Das Dach wird mit Lärchenschindeln eingedeckt. Die Größe beträgt knapp
900 m².
Das Dach wurde 1937 eingedeckt und hat bis heute den darunterliegenden Dachstuhl geschützt.
Wir hoffen, dass auch diese Eindeckung so viele Jahre dem Wetter trotzt.  

Bilder von der Baustelle Rellstal

Straße zwischen "unterem und oberen Stoffel" wird saniert

Mit den Sanierungsarbeiten an der Straße zwischen „unteren und oberen Stoffel“ im Rellstal wurde begonnen. Die Straße wurde an etlichen Stellen etwas verbreitert. Das Material wurde aus den Felsböschungen abgeschremmt, geschüttet, gebrochen gekredert und eingewalzt. Die Straße soll nach der Sanierung LKW-tauglich sein. Zusätzlich wurden etliche neue Wasserrinnen eingebaut. Danach wurde die gesamte Straße mittels einer Walze durchgewalzt.

Käferholz am Guscha abgeführt

Am Guschakopf (dunkler Grand) mussten ca. 400 fm Käferholz mittels Seilbahn genutzt werden. Das gerüstete Holz wurde an die umliegenden Sägewerke verkauft. Auch am Garsela sind ca. 250 fm dem Käfer zum Opfer gefallen. Auch wurden die befallenen Bäume mittels Seilbahn an die Forststraße gerückt und sofort abgeführt.

Frondienste planmäßig durchgeführt

Die Frondienste wurden weiter planmäßig durchgeführt. Es wurden mit den Fronlern Jungwuchsflächen ausgemäht, Straßen geräumt und Wildzäune errichtet. Insgesamt haben ca. 50% der Bürger ihren Frondienst für dieses Jahr absolviert. Der Rest wird ihren Fondienst im Herbst machen

Jungwuchsflächen ausgemäht

Im gesamten Revier wurden etliche Jungwuchsflächen  ausgemäht. Zum Teil konnten die jungen Bäume mittels Freischneider, aber größtenteils  von Hand mittels Sichel bzw. Gertel vom Unkraut befreit werden. Die meisten Jungwuchsflächen werden in den Sommermonaten zweimal ausgemäht. Diese Arbeit ist sehr aufwendig  und streng. Es benötigt ca. 3 Jahre bis die jungen Bäume aus der Krautschicht herausgewachsen sind. 

Sturmholz aus heftigen Gewittern aufgearbeitet

Durch heftige Gewitter mit extremen Niederschlag und Windböen mussten etliche Straßenabschnitte bzw. Tobel geräumt werden. Zusätzlich bescherte uns dieses  Wetter einiges an Sturmholz, welches mittels Traktorwinde sofort aufgearbeitet wurde. Die Straßen wurden mittels Bagger geräumt. Dadurch waren die Zufahrten Richtung Ochsenalpe innerhalb weniger Tage wieder ungehindert befahrbar.

Jahreshauptversammlung und Ehrung Dr. Reinhard Säly

Am 13. Mai hat in der frisch sanierten Hauptschule die alljährliche Vollversammlung der Agrargemeinschaft Bürs stattgefunden. Dabei wurde der Altbürgermeister Helmut Zimmermann zum Ehrenmitglied der Agrargemeinschaft Bürs ernannt. Zugleich wurde unserem Altobmann Dr. Säly Reinhard die Ehrenmitgliedschaft und den Titel Ehrenobmann verliehen. Am 27. Mai 1988 wurde Reinhard in den Vorstand gewählt. Einige Jahre später am 27.11.92 begann seine Laufbahn als Obmann der Agrargemeinschaft Bürs. Dieses Amt hat er fast ein viertel Jahrhundert (22 Jahre) mit viel Geschick und Erfolg ausgeübt. Es wurden unzählige Projekte durch seine Mitarbeit verwirklicht. Reinhard hat dieses Amt als Obmann mit viel Leidenschaft, Begeisterung und Freude ausgeübt. Die Mitarbeiter der Agrargemeinschaft bedanken sich bei unserem alten Chef Dr. Reinhard Säly für die langjährige gute Zusammenarbeit.

Forststraßen mittels Radlader geräumt

Die gesamten Forststraßen im Revier wurden mittels Radlader geräumt. Besonders am Guschakopf und Bärenlochweg musste einiges an Material von der Straße geräumt werden. Durch die Räumung ist ein sicheres Befahren der Forststraße durch Forst, Jagd, Alpe und Landwirtschaft wieder möglich. Am Bärenlochweg wurde ein Wegabschnitt ca. 2 km mit einer neuen Verschleißschicht versehen. Auch auf der Spial wurde entlang des Forstgartens der bestehende Rückeweg saniert. 

20.000 Jungpflanzen gesetzt

Auch in diesem Jahr wurden ca. 20.000 Jungpflanzen im gesamten Revier gesetzt. Alleine für die sanierte Deponie in der Schesa wurden 10.000 Pflanzen benötigt. Die Tieflagenflächen wurden besonders  mit Laubbäumen, Lärchen und einzelne Douglasien bestockt.  Die Hochlagenflächen wurden mit Fichte, Lärche und Bergahorn aufgeforstet.

Frondienste 2015

Planmäßig wurden die bisherigen Frondienste durchgeführt. In Schesa und auf der Schaß wurde ein neuer Wildzaun errichtet. Am Guscha und Katzenriß wurden die Schlagflächen geräumt, damit können diese Flächen besser bestockt werden.

Altholznutzung im Buchwald

Im Buchwald wurden ca. 100 fm Altholz genutzt. Die Bäume wurden im Bestand gefällt, geastet und ab gelängt. Danach wurden sie im Sortimentsverfahren mittels WF-Truck an die Forststraße transportiert. Auch das Astmaterial und das Wipfelmaterial wurde mittels eines mobilen Hacker gehackt. Die Hackschnitzel wurden an das Biomassewerk Ludesch verkauft. Die meisten Bloche wurden mittels einer mobilen Langholzsäge auf der Agrar zu Schnittholz verarbeitet. Der Rest wurde an die Firma Welte verkauft.

Arbeiten in der neuen Kaltlagerhalle

Durch die hohe Schneelage waren wir gezwungen die Arbeiten in die neue Kaltlagerhalle zu verlegen. Dort wurden einige Brunnentröge gemacht. Je ein Brunnentrog wird beim Zimbahüsli im Rellstal und einer bei „Tanteliabrünnele“ auf der Schaß gesetzt. Für die Alpe wurden Pfosten und Legelatten zugeschnitten, geschält und gespitzt. 

Durchführung Endnutzung auf der Spial

Auf der Spial wurde eine Endnutzung durchgeführt. Es wurden ca. 200 fm Tannen genutzt. Das Holz wurde im Baumverfahren mittels Kippmast an die Straße vorgerückt und dort mit einem Prozessor in die einzelnen Sortimente abgelängt. Das Schwachholz wurde der Firma Troger Tirol verkauft. Das Starkholz und einige Holzrammpfähle (Piloten)  wurden hier im Ländle vermarktet. 

Durchforstung der "Dunklen Dolla"

Im Bereich „dunkle Dolla“ und auf der Schaß wurde der Baumbestand mit modernsten Forstmaschinen durchforstet. Der Harvester „Highlander“ kann die ausgezeichneten Bäume im Bestand fällen, entasten und ablängen.  Das fertige Sortiment wird mittels WF-Truck an die Forststraße vorgeführt. Insgesamt wurden ca. 500 fm vorgenutzt. Dort wo das Gelände zu steil für den Einsatz dieser Maschinen ist, werden die Bäume von unserem Forstpersonal zu gefällt. Der Eingriff ist eine reine Hochdurchforstung und es werden dabei die Zukunftsbäume freigestellt. Zugleich wird die Naturverjüngung animiert, da mehr Licht in den Bestand einfallen kann. Insgesamt werden ca. 600 fm vorgenutzt. 

Durchforstung "Larsen und Russendamm"

Zwischen „Larsen und Russendamm“ wurde der bestehende Bestand durchforstet. Die ausgezeichneten Bäume wurden von unseren Forstfacharbeiter mittels Motorsäge gefällt und im Baumverfahren mittels eines Kettenbaggers mit Zange an die Rückegasse vorgerückt. Dort wurde das vorgerückte Material im Baumverfahren mittels WF-Truck an die Straße transportiert. An der Straße wird das Holz von einem mobilen Hacker gehackt. Das Hackmaterial wird an die umliegenden Biomassekraftwerke verkauft.