Durchforstung mit Kippmast

Am Zalum wurden ca. 6 ha eines „Baumbestandes“ durchforstet. Als erstes wurde der gesamte Bestand vom Betriebsleiter ausgezeichnet. Danach wurden die Seilbahntrassen trassiert.  Die Bäume wurden gefällt und im „Ganzbaumverfahren“ mittels eines Kippmasts (Seilbahn) an die Forststraße gerückt. Dort wurden die vorgerückten Bäume mit Hilfe eines Mobilbaggers, welcher mit einem „Woddyprozessorkopf“ bestückt ist, verarbeitet. Insgesamt wurden auf den 60.000 m² ca. 400 fm Holz entnommen. Es wurde eine „positive Auslese“ durchgeführt. D.h. die Auslesebäume (Bäume mit sehr guter Qualität) wurden von ihren Bedrängern freigestellt.

Durchforstung mit Harvester

Wo das Gelände flacher war, wurde mit Hilfe eines „ Harvester“ durchforstet. Dieses Spezialgerät kann Bäume fällen, asten und in die gewünschten Sortimente ablängen.

Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz eines „Harvester“ ist eine gute Organisation (Trassen, Bestand auszeichnen), das Gelände, die Bestandesstruktur (Stangenholz, Baumholz) und einen super Fahrer.

Läuterung

Eine Läuterung ist die Vorstufe der Durchforstung. Besonders bei Dickungen (ca. 1,5 m bis 2 m Baumhöhe) und schwachen Stangenhölzer wird die Läuterung angewendet. Der Unterschied zu der Durchforstung ist, dass kein Sortiment aus dem Bestand entnommen wird. Die gesamten gefällten Bäume bleiben im Bestand liegen und verrotten dort. Es sollte „ früh, oft und mäßig“ geläutert werden. Mit dieser Arbeit wird der zukünftige Baumbestand bzw. Mischbestand vorbereitet. Bei den ersten Läuterungen werden besonders Bäume mit schlechter Qualität und Stabilität entfernt.

Hochwasser

Nach heftigen Regenfällen mussten etliche „Tobelfurten „ mittels Radlader bzw. Kettenbagger geräumt werden. Die Furten wurden so mit Baumstämmen und Murenmaterial verschüttet, dass sie für Fahrzeuge unpassierbar waren. Nach drei Tagen waren die durch das Wasser entstandenen Schäden wieder repariert und die Straßen wieder voll fahrtauglich.

Reinigung Entwässerungsleitung

Wie bekannt ist das gesamte „Matetsch – Zalumgebiet“ sehr rutschgefährdet. Daher wurden in den 80er Jahren Entwässerungsschächte errichtet, in welchen das Oberflächenwasser in das Brunnentobel abgeleitet wird. Nun war es dringend notwendig diese Gussrohrleitung wieder einmal zu reinigen. Mit Hilfe der Firma Hartmann wurde die gesamte Leitung mit einer unter Hochdruck stehende „Maus“ gereinigt. Wie man auf den Bilder sieht wurde einige Kalkablagerungen und Schottermaterial herausgespült.

Brigitte

Unsere alte Perle Brigitte feierte im Oktober ihren 60zigsten Geburtstag. Als kleine Aufmerksamkeit seitens der Agrar haben wir ihr eine selbst gemachte Bank geschenkt. Brigitte, wir (die gesamte Agrargemeinschaft Bürs) wünschen dir nochmals alles Gute und viel Gesundheit.

Holzerei

Am Guscha wurde ein Schirmschlag gemacht. Insgesamt wurden ca. 350 bis 400 fm Starkholz geschlagen. Der Schlag war waldbaulich sehr wichtig, damit die bestehende Tannendickung mehr Licht abbekommt. Besonders die Baumart Tanne liebt in ihrer Jugend sehr viel Schatten (Schattholzart), aber später muss sie vorsichtig aufgelichtet werden.

Das geschlagene Holz wurde mittels Baumverfahren über eine Seilbahn an die Forststraße gerückt und dort mittels Mobilbagger mit Prozessorkopf aufgearbeitet.

Das Schwachholz wurde der Firma Pfeifer/Tirol und das Starkholz der Firma Fritsche /Tschabina verkauft.

Sanierungsarbeiten Ersatzstraße Bürs - Brand

Bei einer Besichtigung des Radweges Bürs – Brand mit Vertreter der Vlbg. Landesregierung wurden einige Beschädigungen an der Straße festgestellt, welche für Radfahrer bzw. auch für andere Fahrzeuge lebensgefährlich werden könnten. So wurde ein gemeinsames Sanierungsprojekt erarbeitet. An drei beschädigten Straßenabschnitten wurde das Bankett mittels einer Trockenmauer aus Findlingen neu erstellt. Zugleich wurde auf diesen Teilstücken die Straße mit neuem Frostkoffer bzw. Flickschotter aufgebaut. Zuletzt wurden diese sanierten Abschnitte mit einem neuem Asphalt versehen. Die Kosten werden zum Teil von der Vlbg. Landesregierung und der Agrar Bürs getragen.

Böschungsverbau

Nach Magenz musste eine Wegböschung vernetzt werden. Dazu wurde zuerst eine Jutematte über die Böschung ausgebreitet. Über die Jutematte wurde zusätzlich eine Gittermatte bzw. Netz ausgelegt. Die Matten wurden mittels Hacken in der Böschung verankert und die gesamte sanierte Fläche wurde eingesät.

Firstfeier Rellstal

Im August fand die Firstfeier des Stalldaches „unterer Staffel“ statt. Insgesamt nahmen ca. 200 Personen bei dieser Feier teil. Bei einem „Kaiserwetter“ entwickelte sich diese Firsteinweihung zu einem super Fest. Ich möchte mich noch mal bei meinem Arbeiterteam für ihre tolle Mitarbeit bedanken.

Schadhölzer

Am Guscha mussten einige Schadhölzer (Käfer, Sturmholz) aufgearbeitet werden. Das Holz wurde mittels Traktorwinde an die Forststraße gerückt und dort mit Lkw abtransportiert. Es fielen ca. 50 fm Käfer bzw. Sturmholz an.

Schotterentnahme Bürser Schlucht

Die Wildbach und Lawinenverbauung gab uns den Auftrag das Auffangbecken in der Bürser Schlucht zu räumen. Durch die heftigen Niederschläge im Juli mussten etliche m³ Schotter abgeführt werden. Der Schotter wurde der Firma Kies Zech verkauft. Somit ist der Hochwasserschutz in Bürs wieder gesichert.

 

Projekt "Magerheuwiese"

Auf der Schaß wurden die Trockenmauern im Rahmen des Projekts „Sanierung von Magerheuwiesen“ repariert bzw. neu erstellt. Zudem mussten einige Bargen neu unterbaut werden. Nun werden bei einigen Bargen die Dächer mit Schindeln gedeckt. Insgesamt wurden in diesem Projekt ca. 2-3 ha Magerheuwiesen saniert, etliche lfm Trockenmauern bzw. Heubargen repariert.

Hirtenunterkunft "Schweizer Tor"

Der Ausbau der „Hirtenunterkunft  „Schweizer Tor“ hat begonnen. Mittels Hubschrauber wurde das benötigte Baumaterial für die Sanierungsarbeiten zu dem Zollhaus geflogen. Die Sanierungsarbeiten wurden an die Zimmerei Felder Emil vergeben.

Ferialarbeiter

Auch heuer haben 12 junge Menschen einen Ferialjob bei der Agrar ergattert. Sie wurden bei verschiedenen Arbeiten den gesamten Monat August eingesetzt.

Ich möchte mich besonders bei meinem Team (Stefan, Andi, Dominik und Ruth), aber auch bei den Ferialarbeitern für ihren Einsatz bedanken.

Belagsarbeiten Schaß

Auf der Schaß wurde die Ersatzstraße Brandnertal über die „Langen Böden“ mit einem neuem Belag versehen. Bei den Bauarbeiten „Sanierung der Rohrleitung des Kraftwerkes Getzner“ wurde die Straße so stark beschädigt, dass der Belag gesamtflächig erneuert werden musste.

Die Hauptkosten dieser Straßensanierung wurden von der Firma HTB getragen.

Sanierung von Forststraßen

Zugleich wurden etliche lfm Forstwege auf der Spial, Hinterburg und Guscha saniert. Das Recyclingmaterial wurde mittels Traktor mit Hänger ausgebracht. Das geschüttete Material wurde mit Hilfe eines Kreder eingebaut und gewalzt. Nun ist ein sicheres befahren der Forststraße wieder möglich.

Zirbenkultur

Beim Umbau des Zimbahüsli hat sich die Agrar verpflichtet, der Alpe Vilifau einen Viehtriebweg zu errichten. Die Alpe Vilifau hat uns dafür einen Bauabstand gewährt, sowie wurde der Hang hinter unserem „Hüsli“ gegen das Abrutschen gesichert.

 

Zirbenkultur

Die Zirbenkultur in der Alpe wurde mit einem Wildzaun versehen. Die Bäume, welche der Krautschicht entwachsen sind, wurden immer wieder von Rehböcke bzw. Hirschen (Fegeschaden) beschädigt. Mit Einzelschutz konnte das Problem nicht gelöst werden, da in dieser Seehöhe die Schneelage zu extrem ist.

Ausmäharbeiten

Wie jedes Jahr wurde die Christbaumkultur auf der Schaß ausgemäht. Zuerst wurde mit Handsicheln die Pflanze ausgemäht. Danach wurde mit Hilfe eines Freischneidgerätes die gesamte Fläche ausgemäht. Zugleich wurden die neu gesetzten Pflanzen mit einem „Hinweisstock“ versehen.

Betriebsurlaub

Anfang Juli haben wir unseren wohlverdienten Urlaub abgehalten. Wir wünschen allen einen schönen und erholsamen Urlaub.

Schadholz rüsten

 

Am Guscha wurden einige Schadhölzer aufgearbeitet. Es mussten ca. 30 fm von einem Altbestand genutzt werden. Einige Bäume waren vom Borkenkäfer befallen, andere fielen den Windböen eines Sommergewitters zum Opfer. Sie wurden sofort aufgearbeitet und abtransportiert.

Mobiler Hacker

Die Wipfel bzw. Äste der Schadhölzer wurden mittels Mobilen Hacker zu Hackschnitzel verarbeitet. So wurden auch die letzten Brutstätten des Borkenkäfers zerstört. Dadurch ist die Schlagfläche sofort geräumt (Vorteil bei der natürlichen Verjüngung) und es gibt keine Brutstätten für den Borkenkäfer. Die Hackschnitzel wurden an die umliegenden Heizwerke verkauft.

Sanierung Ersatzstraße Schaß

Für die Sanierung der Ersatzstraße Schaß – Brand wurden schon etliche Vorarbeiten gemacht. An etlichen Stellen wird das Bankett mittels einer Natursteinmauer gesichert und etliche Risse im Teer müssen saniert werden. Die Finanzierung erfolgt über die Wildbach, Land Vorarlberg (Mountainbike) und Agrargemeinschaft Bürs. Die Findlinge  (Steine) stammen vom eigenem Revier.

Käferholz

Wie schon in dem letzten Tätigkeitsbericht erläutert, haben wir durch das warme Frühjahr etliches Käferholz. Die Bäume wurden sofort aufgearbeitet und aus dem Wald transportiert. Insgesamt fielen ca. 100 fm dem Käfer zum Opfer.

Gewitter

Durch einige heftige Gewitter  mussten etliche Furten und Durchlässe bzw. Schächte geräumt werden. Zugleich wurde mit Hilfe eines Gebläse auf einem Traktor die Forststraßen entlaubt, sowie mit einem Mulcher die Wegbankette durch gemulcht. Dadurch ist ein sicheres Fahren wieder möglich.

Sturmholz

Zugleich mussten etliche Sturmhölzer aufgearbeitet werden. Ca. 50 fm fielen am Fürgele im Buchwald und auf der Spial (Kuhloch). Die Windwürfe wurden sofort aufgearbeitet und abgeführt. Aber im großem und ganzem sind wir wieder einmal mit einem blauen Auge davongekommen.

Stalldach Rellstal

Im Rellstal wurde mit der Schindeleindeckung des Stalldaches begonnen. Im Zuge der Sanierung des Daches wurden auch einige kleine Reparaturarbeiten am Dachstuhl durchgeführt. Die Arbeiten sollten bis Ende Juli beendet sein. Das Dach hat eine Fläche von ca. 800 m² und wird mit Lärchenschindeln gedeckt. Auch die Stalltüren benötigen eine Totalsanierung, sowie auch die Dachrinnen. Nach Beendigungen der Arbeiten haben wir die Auflagen einer Dachsanierung in „einem geschützten Tal“ voll und ganz erfüllt.  

Vornutzung Stangenholz Zalum

Am Zalum wurde der Baumbestand auf einer Fläche von ca. 1 ha durchforstet. Die Bäume wurden im Sortimentsverfahren mittels Pferd an die Seilbahntrasse vorgerückt und dort durch eine Transportseilbahn an die Straße transportiert. Es handelt sich hier um eine Vornutzung, d. h. es wurden die Bedränger der Auslese bzw. Zukunftsbäume entnommen. Insgesamt wurden ca. 120 fm vorgenutzt.  

Einzelschutz

Etliche Nadel bzw. Laubhölzer wurden zusätzlich gegen Verbiss und Fegeschäden mit Hilfe eines „Einzelschutz“ geschützt. Die Kosten betragen  ca.6,-- €/Schutz. Insgesamt wurden im gesamten Revier ca. 1000 Einzelschütze erstellt. Laut mancher Forsttechniker wäre eine „blaue Bohne“ billiger.

Käferbäume

Durch den schneearmen, milden Winter und durch die hohen Temperaturen (wenig Niederschlag) im Frühling stehen die Anzeichen für ein Käferjahr fast nichts mehr im Wege. Die ersten befallenen Bäume wurden schon gesichtet. Sie werden sofort aufgearbeitet und das Holz wird umgehend aus dem Wald transportiert.

Sanierung desWeidezaunes

Auf der Spial wurde der Weidezaun von uns repariert. Es mussten etliche Latten, Pfosten bzw. Säulen ausgetauscht werden. Im gleichen Zug wurde der bestehende Zaun von Sträucher und Heckenrosen freigeschnitten.

Räumung Forststraßen

Mit Hilfe unseres Radladers wurden sämtliche Forststraßen geräumt. Es wurden wieder etliche Tonnen Material, welches während den Wintermonaten aus den Fels- bzw. Böschungen ausbrechen entfernt. Nun ist ein sicheres bzw. wirtschaftliches Fahren/Arbeiten wieder möglich. Insgesamt wurden ca. 40 km geräumt.

Projekt Magerheuwiesen

Die Findlinge, welche im Zuge der Sanierung der Magerheuwiese aus dem Wiesenflächen entfernt wurden, sind mittels Kettenbagger und LKW abgeführt worden. Steine mit kleineren Dimensionen wurden auf einen Lagerplatz der Agrar transportiert. Sie werden vom Betrieb selber für Trockenmauern und andere Verbauungsprojekte verwendet. Die meisten kultivierten Flächen wurden von Hand abgelesen und mit Heublumen eingesät.

Frondienst 2011

Auch heuer wurde der „freiwillige Frondienst“ durchgeführt. Insgesamt nahmen ca. 20 Personen an dieser Aktion teil. Es wurden ca. 2000 Stk. Jungpflanzen gesetzt und ein Wildzaun erstellt. Zugleich wurden die Forststraßen von Hand saniert. Ich möchte mich bei allen freiwilligen nochmals bedanken. Es war eine super Aktion.

Vornutzung Spial

Zugleich wurde auf der Spial eine Vornutzung durchgeführt. D.h. es wurde auf einer Fläche von ca. 3 ha eine Hochdurchforstung durchgeführt. Die Auslese- bzw. Zukunftsbäume wurden von ihren Bedränger freigestellt und ´Bäume mit schlechter Qualität geschlagen. Hier wurden ca. 200 fm genutzt und mittels Forwarder an die Forststraße vorgerückt. Dort wurden sie mittels LKW abtransportiert.

Seilbahnnutzung

Im „Tschitrig (Hinterburg – Zalum) wurde eine Endnutzung im Altbestand durchgeführt. Es wurden ca. 400 fm geschlagen und mittels Transportseilbahn an die Forststraße gerückt. Es fielen ca. 150 fm Nutzholz und 250 fm Brennholz an. Das Holz wurde an der Forststraße mit Hilfe eines Mobilbaggers sortiert und gepoltert. Die Seilbahnlänge betrug ca. 600 lfm. In dieser Nutzung wurde etliches Schadholz aufgearbeitet und der Altbestand wurde kleinflächig aufgelichtet, um eine günstige Voraussetzung für eine natürliche Verjüngung zu schaffen.

Schadholzaufarbeitung

Im gesamten Revier wurden etliche Schadhölzer aufgearbeitet und mittels Forstschlepper an die Forststraße gerückt. Besonders einige Tannen mussten genutzt werden, welche durch Mistelbefall im oberen Drittel am Absterben waren. Die Verbreitung der Mistel erfolgt über den Kot von Vögeln (Misteldrossel), die ihre Nistplätze in den Bäumen haben. Die Früchte der Mistel (weiße Beeren) ist die Nahrung von verschiedenen Vogelarten.

Aufforstung Hochlagen

Wichtig ist die Provinienz (Herkunft der Samen) der Pflanzen. D.h. die Samen müssen aus dem gleichen Wuchsgebiet (4,1) geerntet werden. Natürlich spielt auch die Meereshöhe (Niederlagen und Hochlagen), sowie Schatt- bzw. Sonnenseite eine große Rolle. Besonders in den Hochlagen ist die Aufforstung sehr aufwendig und wird mit etlichen Hilfsmitteln durchgeführt. Der Transport zu den Schlagflächen in den Hochlagen wird durch einen Hubschraubertransportflug sehr erleichtert. Dadurch kommen die Pflanzen sicher an (kein Austrocknen), es ist wirtschaftlicher und eine große Arbeitserleichterung.

Aufforstung 2011

Wie jeden Frühling werden auch heuer wieder etliche Jungbäume gesetzt. Insgesamt werden 8000 Pflanzen verteilt über das gesamte Revier eingebracht. Bei den Pflanzen handelt es sich um Topfpflanzen von der Fa. Lico. Vorteil von Topfpflanzen sind, dass der junge Baum nicht sofort austrocknet, leichter zu setzen ist und die Bäume verfügen über eine ausgezeichnete Qualität. Die Bauartenmischung betrug ca. 60% Nadelholz (Fichte, Tanne, Lärchen, Kiefern) und 40 % Laubholz (Eiche, Bergahorn, Birke, Schwarzerle, Buche).

Harvesterarbeiten auf der Spial

Mit einem Harverster wurde auf der Spial Bereich Forstgarten der Bestand durchforstet. Innerhalb von 10 Std. wurden  200 fm Schwachholz geschlagen und aufgerüstet. Zum Vergleich würden zwei Forstfacharbeiter mit Motorsäge für diese Leistung ca. 14 Tage brauchen. Die Aufarbeitungskosten betrugen ca. 11,-- €/fm. Die Rückung an die Forststraße erfolgt mittels HSM-Forstschlepper.

Aufrüsten von Schnittholzlager

Mit der mobilen Säge von der Firma „Waldhart“ wurde unser Schnittholzbestand wieder aufgerüstet. Vorteil dieser Methode ist, dass das gesamte Schnittholzsortiment (Bretter, Schwarten, Sägmehl) im Besitz der Agrar bleibt und keine Transportkosten vom Sägewerk anfallen. Nun haben die Mitglieder wieder die Möglichkeit verschiedene Sortimente von Schnittholz zu beziehen.

Flurreinigung

Wie jedes Jahr fand auch heuer wieder eine Flurreinigung statt. Leider hat sich die Moral der Menschen im Bezug „Abfall im Wald“ nicht gebessert. Es wurden Unmengen von Büchsen , Autoreifen usw. gefunden. Ich möchte mich bei allen Beteiligten die bei dieser Aktion mit gemacht haben nochmals herzlich bedanken.

Neues Biotop

Bei den Aufräumarbeiten von den Schlägerungsarbeiten 2010/11 wurde ein neues kleines Biotop erstellt. Es müssen aber noch einige Feinarbeiten gemacht werden, wie z.B. aufstellen einer Bank, Bepflanzung und Begrünung. Solche Plätze sind besonders für Kröten, Molche und viele Insekten sehr wichtig. 

Sanierung von Forststraßen

Im Bremschl und Hinterburg wurden die Forststraßen saniert. Auf die bestehenden Straßen wurde eine neue Verschleißschicht aufgetragen. Das Material wurde mittels Traktor mit Hänger ausgezogen und mittels Kreder eingebaut (Gefälle,) Danach wurde der neue Belag mit einer Walze eingewalzt. Nun ist ein sicheres Fahren wieder möglich.

Hochdurchforstung Petersteinkopf

Auf der Spial bei Petersteinkopf wurde eine Hochdurchforstung im Baumholzbestand durchgeführt. Die Bäume wurden gefällt und im Bestand aufgerüstet. Danach wurden sie im Sortimentverfahren in Kombination Pferd bzw. Forstschlepper an die Forststraße gerückt. Insgesamt wurden 150 fm Holz vorgenutzt.

 

Durchforstung Schaß

Auf der Schaß wurde ein Stangenholzmischbestand durchforstet. Die Auslesebäume wurden freigestellt und die „Bedränger“ wurden mittels Baumverfahren genutzt. Mit dem Pferd wurden die Bäume an die Forststraße vorgerückt und dort vom Forstschlepper gepoltert. Hier wurden die Bäume von einem mobilen Hacker gehackt und die Hackschnitzel an die umliegenden Heizwerke verkauft. Es vielen ca. 150 srm Hackgut an.

 

 

Endnutzung Spial

Im Gegenzug wurde auf der Spial im Kuhloch eine Endnutzung im Starkholz durchgeführt. Die Bäume hatten einen Durchmesser von ca. 60 cm bis 120 cm. Die gefällten Bäume wurden im Schlag aufgearbeitet und mittels „Forwarder“ im Sortimentverfahren (4 bzw. 5 m) an die Forststraße vorgeführt. Es wurden ca. 400 fm Holz geschlagen. Die Starkholzbloche wurden an das Sägewerk Fritsche verkauft. Das Schwachholz wurde an die Firma Binder im Tirol geliefert.

 

 

Projekt Magerheuwiesen

Auf der Schaß wurden noch die restlichen Magerheuflächen fertig kultiviert. Mittels Kettenbagger wurden etliche Steine aus dem Wiesenbereich entfernt, dadurch können nun auch diese Flächen wirtschaftlicher bzw. sauberer genutzt werden. Zugleich wurden mit einer Stockfräse noch etliche alte Stöcke im Weidegang entfernt. Nun werden die Flächen noch händisch abgelesen und eingesät. Danach werden die vorhandenen Trockenmauern und die Heubargen frei geschnitten und repariert.

 

 

Schotterentnahme Schesa

Entlang der Schesa wird von der Firma Zech ca. 120.000 m³ Schotter in den nächsten 5 Jahren abgebaut. Die Schotterentnahme erfolgt nur in den Wintermonaten. Das vorherige Schotterloch wurde mit Erdaushubmaterial aufgefüllt und wird im Frühjahr mit verschiedenen Bäumen aufgeforstet. Die Hälfte dieser Abbaufläche wurde von uns schon gerodet Das gerodete Material wurde mittels „Forwarder“ im Ganzbaumverfahren an die Straße gerückt und gehackt.

 

 

Exkursion

Mit der Hauptschule Bürs wurde eine Exkursion über das Thema „Wald und Wild“ durchgeführt. Die Schüler wurden bei einem Reviergang mit Herrn Hannes Meyer (Jagdgenossenschaft Bürs) und Michael Vonbank über die verschiedenen Tätigkeiten, Probleme bzw. Aufgaben in der Forstwirtschaft /Jagd informiert.

 

 

Schneeräumung

Mit Hilfe unseres Radladers konnte der Holzplatz bzw. unser Werkhof schnell vom Schnee geräumt werden. Dadurch wurden die Arbeiten wie z. Bsp. das Aufsetzen von Brennholz und die Schnittholzausgabe nicht behindert.

Holznutzung Hinterburg

Es wurden wieder etliche Holznutzungen vollzogen. So wurde Hinterburg eine Hochdurchforstung im einem Mischbaumbestand (Tanne, Buche, Ulme usw.)   durchgeführt. Hauptsächlich wurden Bäume mit schlechter Qualität geschlagen. (Zwiesel, Tannen mit Mistelbefall). Die ausgeformten Bloche wurden mittels unseres Schleppers an die Straße gerückt. Insgesamt fielen ca. 150 fm Rundholz an.

Holznutzung Spial

Auf der Spial wurde in einer Dickung (Bäume mit einer Höhe von ca. 1,8 – 2 m) das noch darin stehende Altholz heraus geschlagen. Dadurch kann sich der zukünftige Bestand (Dickung) besser entwickeln. (Lichtzufuhr). In einer Kombination Schlepper und Mobilbagger wurde das Holz an die Landesstraße gerückt und dort gepoltert. Die Straße wurde bei den Fällungsarbeiten bzw. Rückearbeiten immer wieder kurz gesperrt. Die Wipfel und Äste wurden auf einen zentralen Lagerplatz vor geführt und dort gehackt.

Seilbahn Schloss Rosenegg

Hinter dem „Schloss Rosenegg“ wurde eine Nutzung in einem Altbestand durchgeführt. In Form eines „Schirmschlages“ wurden 250 fm Holz geschlagen. Das Holz wurde im Baumverfahren mit einer Seilbahn an die Straße gerückt. Dort wurden die Bäume in die einzelnen Sortimente verrüstet.

Kultivierung Schass

Auf der Schaß wurden die Baggerarbeiten zu Sanierung der Magerheuwiesen abgeschlossen. Nun müssen noch einige „Feinarbeiten“ durchgeführt werden. Auf den sanierten Flächen wird noch etwas Humus aufgebracht und angesät. Rund um die Trockenmauern und Bargen wird mit einer Stockfräse noch einige Wurzelstöcke heraus gefräst. Danach werden die Trockenmauern repariert.  

Buchwald Durchforstung

Im Buchwald und auf der Schaß wurde in einem Stangenholz (Baumhöhe ca. 10 m) eine Durchforstung durchgeführt. Die Bäume wurden mittels Pferd im Baumverfahren an die Straße gerückt. Die vorgerückten Bäume wurden mit Hilfe unseres Radlader gepoltert und später durch einen mobilen Hacker zu Hackschnitzel verarbeitet.